My first Ultra – before

Gut 357 Tage ist es her. Der Dirndltal Extrem Ultratrail 2018 steigt über die Bühne. Mit meiner Frau stehe ich gemeinsam an der Labstelle CP9 auf der Geiseben. Es macht immer wieder Spaß, an so einem späten CP, die Läufer nochmal zu motivieren und natürlich zu verpflegen. Keine Hektik wie bei Halbmarathons & Co, die Läufer bleiben schon gern mal einige Minuten da und quatschen mit uns. Irgendwann fielen die Worte zu meiner Frau: „nächstes Jahr steh ich auch mal auf der anderen Seite und will mitlaufen.“ Sie lachte nur. Jaja, der Stefan sagt viel wenn der Tag lang ist.

Monate vergingen, aber das Thema war noch nicht vom Tisch. Ich wollte es wirklich. Ich wollte dort mitmachen (Mini Variante) und meinen ersten Ultra laufen. Als wir irgendwann im Dezember schon im Bett lagen, sagte meine Frau zu mir: „Meld dich endlich an, sonst wird das nix.“
Gut! Gesagt, getan. Startnummer 1  ☺️

Tja, und nun sitze ich da. Eine Woche vor dem Showdown und fange an diesen Beitrag zu schreiben. Die Sache mit dem Trainingsplan kennt ihr ja schon. Ich muss abschließend noch sagen, ja der Trainingsplan war schon hilfreich und gut, aber Mensch freu ich mich aufs „normale“ Laufen wieder. Einfach in die Schuhe reinhüpfen und ab auf den Trail. Egal welche Pace, welche Zone, wie Lang oder wie weit. Einfach abschalten und Spaß haben. Nicht falsch verstehen, auch während des Trainingsplanes hatte ich viel Spaß, aber ihr wisst sicher was ich damit ausdrücken will.

Vorbereitung

Für meinen ersten Ultra Trail fühle ich mich gut vorbereitet. Aber auch wenn man gut vorbereitet ist, gibt es einfach zu viele Faktoren am Tag X die entscheidend sind. Wichtig ist: ich fühle mich gut, bin extremst motiviert und freu mich schon riesig darauf. Dann kann es doch nur gut gehen oder?

Die Vorbereitungen verliefen rückblickend insgesamt sehr gut. Ich konnte den Trainingsplan fast immer recht gut einhalten, bis auf den Schluss. Ab 07. Juli war nämlich pausieren angesagt. Ich fühlte mich nicht fit, und hab einfach auf meinen Körper gehört. Es war richtig so. Eine leichte Bauchgrippe hat mich erwischt und flach liegen lassen. Erst am 23. Juli konnte ich das Training wieder aufnehmen (13 Tage vor Tag X). Bevor ich das Training wieder aufnahm, gönnte ich mir zwei extra Tage Pause vom Krank sein. Beim ersten Lauf merkte ich zwar, dass mir die zwei Wochen Training fehlten, aber habe es trotzdem noch geschafft den zweiten Teil von der Strecke zu beschnuppern. Etwas heiß war es an diesem Tag, aber ich war recht zufrieden. Im Wettkampf sieht doch vieles anders aus.

Danke

An dieser Stelle möchte ich mal einen Riesen Dank an meine Frau Lisa und an meinen Sohn Fabian aussprechen. Ohne euch wäre das ganze nicht möglich gewesen. Nicht mal Ansatzweise. Ihr habt mich immer unterstützt, gezwungen motiviert laufen zu gehen, wenn ich mal nicht so wollte. Ihr habt mich voran getrieben und seid mein Riesen Motivationsgeber. Ihr habt immer wieder viele Stunden auf mich verzichten müssen und zu Zweit nervenaufreibende Zeiten durchstehen müssen, weil sich Sohnemann mal wieder entschieden hat nicht zu trinken und zu schlafen 🙄. DANKE! Auch DANKE dass du mich am Tag X so unterstützt, mich anfeuerst, mir Motivation gibst. Mich die Tage davor noch massierst, damit ich aufgelockert bin. Mich verpflegst, für mich da bist. DANKE meine Frau. Ich liebe dich über alles <3

Danke auch schon vorab an alle coolen People dich mich an der Strecke anfeuern. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen welch Energie Kick das einen gibt. DANKE!!

Verpflegung

Am Samstag werden wir sehen ob mein Plan aufgeht, aber wie es scheint hab ich endlich die richtige Verpflegung für mich gefunden. Tailwind hat nun für mich gewonnen. Es ist für mich einfach unschlagbar gewesen, gegenüber den ganzen anderen Zeugs. In Tailwind ist einfach alles drinnen was ich brauch. Es gibt mir Energie und versorgt mich mit Elektrolyten, Salz und Magnesium. Es schmeckt und ich vertrage es gut. Ich hatte immer wieder mit Magenproblemen beim Laufen zu kämpfen oder danach mit Kopfweh. Mit Tailwind war das nun alles weg. Mal sehen, ob es beim Wettkampf auch so klappt, wie ich es mir vorstelle, aber ich bin sehr zuversichtlich. Ich werde in meinen Bericht zum Ultra natürlich davon berichten. Es fühlt sich auf jeden Fall gut an, nicht tausend verschiedene Pulver, Gels, was auch immer mitzuschleppen sondern nur Tailwind.
Was ich schon gut bewerten kann ist von Tailwind der Recovery Shake. Der hat sich gut bewährt bei mir, geschmacklich nicht das aller beste, aber man gewöhnt sich daran und er wirkt. Und das ist das wichtigste.

Ich packe meinen „Koffer“ und nehme mit

Ja was nun? Was nimmt man auf seinen ersten Ultra an Ausrüstung mit? Ich versuche nicht den Fehler zu machen und zu viel mitzunehmen. Aber was ist wenn? Aber das könnte doch praktisch sein? Und im Endeffekt brauchte man es doch nicht. Aber gut, hier fehlt mir einfach die Erfahrung und ich verlass mich einfach mal auf mein Gefühl. Also, ich packe meinen „Koffer“ und nehme mit:

Ja das wars. Ich denke das sollte passen. Am Samstag Abend bin ich natürlich wieder schlauer.

Das war nun der My First Ultra – before Teil. Ich freue mich schon riesig auf den Dirndltal Extrem Ultratrail Mini und kann es kaum erwarten. Ich hoffe, dass alles klappt. Ich hab mir vorgenommen in unter 8h ins Ziel zu kommen was für mich eine Spitzen Leistung wäre.